Ökologischer und sozialer Nutzen der "Ohne Gentechnik"-Produktion

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen wirkt sich nachweislich negativ auf die Umwelt aus. Gesundheitliche Risiken für Menschen können zudem nicht ausgeschlossen werden. Die Patentierung von gentechnisch veränderten Pflanzen und das Verbot, einen Teil der Ernte als Saatgut für das nächste Jahr zu verwenden, führt zu einer stärker werdenden Abhängigkeit der Landwirte von wenigen großen Agrarunternehmen. Diese wird durch die Notwendigkeit, zusätzlich auch das passende Herbizid aus dem Hause des Saatgutentwicklers zu kaufen, noch verstärkt.

Der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen ist deshalb nicht nachhaltig und schadet der Umwelt und den Menschen. Unternehmen, die ihre Produkte nach den "Ohne Gentechnik"-Kriterien produzieren, leisten dagegen einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise.

AKTUELLES

Gentechnikfreie Regionen fordern internationales GVO-Register

Das europäische Netzwerk gentechnikfreier Regionen hat in einer Deklaration gefordert, ein internationales Register gentechnisch veränderter Organismen (GVO) einzurichten.

Landwirtschaftsministerin will das EU-Gentechnikrecht ändern

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hält die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) über Gentechnik-Scheren wie CRISPR/Cas für falsch.

Erklärung zur Nutzung dual eingesetzter Futtermischwägen

Der VLOG hat seine Regelung zu diesem Thema angepasst.

BVL: Cibus-Raps ist eine Gentechnik-Pflanze

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat eingeräumt, dass der herbizidtolerante Raps der Firma Cibus als GVO zu betrachten ist.

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